1917

Symbolbild Krieg | © Stijn Swinnen

Es ist einer der Filme, die zunächst nicht überzeugen, doch wenn man Sie sich angeschaut hat, wirklich überrascht ist. Der Film 1917 spielt, wie der Titel schon erraten lässt, während des Jahres 1917. Er erzählt die (fiktionale) Geschichte zweier Soldaten, die während dem Höhepunkt des ersten Weltkrieges eine Nachricht überbringen müssen um das Leben von über 1500 Soldaten zu retten.

Handlung:

Der Film spielt 1917 während des ersten Weltkrieges, genauer gesagt im britischen Sektor der Westfront in Nord Frankreich. Dort sind die beiden britischen Soldaten Will Schofield (George MacKay) und Tom Blake (Dean-Charles Chapman) stationiert. Sie erhalten den Befehl, eine Nachricht an den Colonel Mackenzie (Benedict Cumberbatch) zu überreichen, um das Leben vieler Soldaten zu retten. Denn Mackenzie plant mit seinem II. Battalion einen Angriff auf die Deutschen zu starten, die, wie er denkt, sich auf den Rückzug befinden. Allerdings wurde herausgefunden, dass die Deutschen dort in beste ausgebaute Stellung gehen und den britischen Angriff erwarten.

Nun haben die beiden britischen Soldaten den Auftrag die Nachrichtig rechtzeitig zu übertragen und so auch das Leben von Blakes Bruder (Richard Madden) zu retten. Während dieser Reise durchqueren sie das Niemandsland und zeigen, was wahre Freundschaft bedeutet und können die Nachricht rechtzeitig übergeben. Während der Reise stirbt allerdings Blake. Schofield geht nun zu Blake´s Bruder und erklärt ihm alles und sagt ihm was ein guter Mann er war.

Produktion:

Die Idee des Filmes kam dem Regieur Sam Mendes, da sein Großvater, der im ersten Weltkrieg kämpfte, diese Geschichte ihm mal erzählt hatte. Der Film ist ihm gewidmet.

Die Dreharbeiten begannen im April 2019 und fanden in England und Schottland statt. Das besondere am Film ist dass er ein sogenannter “One-Shot” Film ist. Damit ist gemeint, dass der Film die ganze Zeit nur eine Kamera hat. Außerdem läuft der Film in Echtzeit ab, damit erstreckt sich die Geschichte mit einer Länge von 110 Minuten über den ganzen Film, da er so lange ist.

In den USA hat der Film ein R-Rating bekommen, was einer Freigabe ab 17 Jahren entspricht. In Deutschland wurde es ein bisschen lockerer gesehen und der Film ist hierzulande und in der Schweiz ab 12 Jahren freigeben.

 

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Hi, mein Name ist Dominik Schrenk, bin in der 10ten Klasse und bin seit 3 Jahren Redakteur der Schülerzeitung "Offbeat News". Meine Interessen liegen in der Wissenschaft, Filme/Serien/Gaming und Politik. Kontakt: Dominik.Schrenk@newsimnetz.de