AG: Jugger

Der neue Modesport

Die Arbeitsgemeinschaft findet momentan jeden Dienst statt. In unserer Schule haben wir am Nachmittag die Möglichkeit die Sportart Jugger zu erlernen. Als Jugger bezeichnet man eine moderne Mannschaftssportart. Sie verbindet Elemente aus anderen Sporten wie beispielsweise dem Fechten oder Ringen miteinander. Sowohl das Spiel als auch der Spieler heißen Jugger.

 

Das Spiel – Herkunft

Jugger ist ein junge und innovative Gruppensportart, die sich vor fünfzehn Jahren in Berlin und bei den Dilettanten auf Basis der gleichnamigen Science-Fiction Films „Jugger – Kampf der Besten“ vom Regisseur und Drehbuchautor David Webb Peoples erfunden wurde. Seitdem wächst die Anhängerschaft stetig an, 2007 wurden sieben nationale Turniere veranstaltet.

 

Spielablauf

In Jugger spielen immer zwei Teams gegeneinander. Ziel ist es denn „Jugg“ so oft ins gegnerische Tor zu bringen wie möglich. Wobei nur einer aus jeder Mannschaft denn Jugg ins gegnerische Tor bringen darf: Der Läufer. Als Jugg“ bezeichnet man den Spielball, der in traditioneller Anlehnung an den Film, ein künstlicher Hundeschädel ist. Meistens ist er aus Schaumstoff. Der Rest der Mannschaft beschützt den Läufer und hindert wiederum die gegnerischen Läufer daran, Punkte zu machen. Die Mannschaft beschützt den Läufer indem sie mit gepolsterten Pompfen die gegnerische Angriffe abwehren und andere wiederum abschlagen können, sodass sie nicht mehr im Spiel aktiv mit machen dürfen. Man erhält eine Auszeit, das nennt man einen „Pin“. Die Zeitangabe wie lang ein Spiel geht, wird nicht per Uhr festgehalten sondern in Trommelschlägen. Sobald ein Spieler vom Gegner „gepinnt“ wurde muss er mindestens 5 Trommelschläge abwarten bis er wieder am Spielgeschehen teilnehmen kann.

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Die Regeln

In Jugger treten zwei Mannschaften gegeneinander an zu jeweils fünf Spielern, es geht um den Ballbesitz. Vier der fünf Spielern einer Mannschaft sind mit gepolsterten Spielgeräten ausgestattet die man „Pompfen“ nennt, darüber später mehr im Text. Mit diesen Pompfen versuchen sie den Gegner zu berühren. Wird einer berührt, muss der Spieler für eine gewisse Zeit aussetzen. Allein der fünfte Spieler darf den Spielball greifen und als Läufer ins gegnerische Tor tragen. Obwohl Jugger ungefährlicher als z.B. Handball oder sogar Rugby ist, wirkt es auf die Zuschauer zunächst sehr wild und gefährlich. Jedoch verhindert die Spieldynamik das es zu ernsthaften Verletzungen kommt. Aggression wird im Fall von Juggerns nur stilisiert genutzt und hat nie schädigende Absicht. Jugger besitzt klassische Duell-Elemente wie z.B. aus dem Kendo oder Sportfechten, als auch starke Teamsportbestandteile: Übersicht, schnelle Kommunikation und Koordination im laufenden Spiel sind essentiell für ein gutes Team.

 

Jugger unterscheidet sich in zwei wesentlichen Punkten von Kampfsportarten :

1. Es ist ein Mannschaftssport, bei dem soziales Lernen und gemeinsames Handeln wichtig für den sportlichen Erfolg ist.

2. ist es eine stilisierte Sportart, da die Spieler keine Techniken zum Kämpfen bzw. zum Verletzen einer anderen Person lernen. Da die Schiedsrichter nicht immer alle Treffer sehen können, ist es wichtig, dass alle Spieler fair und ehrlich auftreten. Das wichtigste ist jedoch das auch physisch schwächere Spieler einen Platz in einer Jugger – Mannschaft haben. Da sie im Gegensatz zu anderen Sportarten auch eine wichtige Rolle spielen können. Je besser die Kommunikation im Team ist, umso größer ist die Erfolgsaussicht und der erfahrbare Spielspaß.

 

Wer spielt Jugger?

Jugger ist für Mädchen genauso wie für Jungen geeignet. Mädchen schätzen allerdings den konfrontativen Aspekt des Sports nicht sehr. Zum Schluss wollen wir uns nochmal die Pompfen ansehen die hier im Text schon öfter genannt wurde: Es gibt zwei Meter lange Q-Tips, ein- und zweihändige Pompfen, Schilder und Ketten.

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Das Spiel und die Regeln

In Jugger spielen immer zwei Teams gegeneinander. Ziel ist es denn „Jugg“ so oft ins gegnerische Tor zu bringen wie möglich. Wobei nur einer aus jeder Mannschaft denn Jugg ins gegnerische Tor bringen darf: Der Läufer. Als Jugg“ bezeichnet man den Spielball, der in traditioneller Anlehnung an den Film, ein künstlicher Hundeschädel ist. Meistens ist er aus Schaumstoff. Der Rest der Mannschaft beschützt den Läufer und hindert wiederum die gegnerischen Läufer daran, Punkte zu machen. Die Mannschaft beschützt den Läufer indem sie mit gepolsterten Pompfen die gegnerische Angriffe abwehren und andere wiederum abschlagen können, sodass sie nicht mehr im Spiel aktiv mit machen dürfen. Man erhält eine Auszeit, das nennt man einen „Pin“. Die Zeitangabe wie lang ein Spiel geht, wird nicht per Uhr festgehalten sondern in Trommelschlägen. Sobald ein Spieler vom Gegner „gepinnt“ wurde muss er mindestens 5 Trommelschläge abwarten bis er wieder am Spielgeschehen teilnehmen kann.

 

Die Spielgeräte

Man hat als Mitspieler verschiedene Geräte zur Auswahl:

  • Zu einem gibt es das Langschwert.
  • Es gibt außerdem Polsterwaffen, umgangssprachlich auch „Pompfen“ genannt, mit denen man nur schlagen darf. Es gibt die Langpompfe und die Kurzpompfe, die sich lediglich in ihrer Länge unterscheiden.
  • Des Weiteren gibt es noch das „Q-Tip“. Es sieht aus wie ein langes Paddel.
  • Zum Schluss gibt es noch die „Kette“, die einem Morgenstern ohne Festhaltestab gleicht.
  • Das Schild dient der Verteidigung.

Wenn man von der Kette getroffen wird, ist man für acht Schläge gepinnt, also muss man acht Schläge aussetzen. Bei allen anderen Waffen sind es nur fünf Schläge. Offiziell gibt es auch eine Jugger-League.

Bericht: Christian Schrenk; Bilder: Christian Schrenk