“Das geht zu weit!”

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Und ein weiteres mal soll die UnglĂŒckszahl “13” Unheil herbeibringen. FrĂŒher war die Kirche gefragt, alle außer Rand und Band, heute im digitalen Zeitalter ist das ganz Ă€hnlich. Aus Predigten in der Kirche werden heute unzĂ€hlige BeitrĂ€ge auf Social Media Plattformen wie Facebook oder YouTube, alles geht drunter und drĂŒber. Doch was steckt eigentlich hinter dem befĂŒrchteten Artikel 13 der dem Europaparlament in Straßburg in den nĂ€chsten Tagen vorliegen wird?

Artikel 13
Der Rechtsausschuss der EuropĂ€ischen Union stimmte fĂŒr einen Upload-Filter im Internet, um das Urheberrecht im Internet besser durchsetzen zu können. Dabei stoß diese Abstimmung auf harsche Kritik der Bevölkerung.
Artikel 13 des Gesetzesentwurf handelt von einem Upload-Filter, der alle Medien die auf Plattformen wie Facebook oder YouTube hochgeladen werden auf mögliche Urheberrechtsverletzungen prĂŒft und Verstoße gar nicht erst online stellt. Dieser Filter soll dabei voll automatisch funktionieren und beispielsweise durch eine KĂŒnstliche Intelligenz gesteuert werden.

Artikel 11
Neben einem Upload-Filter soll es weitere EinschrÀnkungen geben. Wird zu einem Link, ein Textausschnitt angezeigt, wie es beispielsweise bei Google der Fall ist, muss eine Lizenz vorliegen. Denn der Inhalt wurde ohne Erlaubnis in der Suchmaschine angezeigt. Ein Problem vordem viele Suchmaschinen aber Seiten wie Wikipedia stehen.

“Das geht zu weit!”
Die Kritik ist groß, denn es wird befĂŒrchtet, dass dieser Filter die Freiheiten im Netz zu stark einschrĂ€nken. Das Weiterleiten von sogenannten “Memes” und das Aufnehmen von “Reaction-Videos” auf YouTube steht nun in Gefahr.

Eine letzte Hoffnung
Ist die Bevölkerung nicht zufrieden mit dem was in der Politik passiert, haben auch sie eine Chance sich einzumischen. Am besten geht das mit Petitionen, die im Internet von jedem Unterschrieben werden können. Eine weitere Methode wĂ€re dann noch das Überzeugen der EU-Parlamentarier, ĂŒber Social Media, Mail oder per Post. Zu finden sind die Petitionen und Kontaktmöglichkeiten im Netz.

Quellen (BR, NTV, GameStar)
Petition (change.org)
“Save the Internet” (Webseite)

Über Noah Sawallisch 65 Artikel
Hey, mein Name ist Noah Sawallisch. Ich bin in der 11.Klasse und bin nun schon seit langer Zeit in der Redaktion "Offbeat" als Autor und seit neustem auch als Gestalter der neuen Webseite tÀtig. Meine persönlichen Interessen liegen in der Politik, der Medizin und in den Wissenschaften.