EU-Gesetz gegen Bienensterben

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Das Bienensterben stellt ein großes Problem fĂŒr Mensch und Umwelt dar, nun soll mit Hilfe neuer EU-Gesetze dagegen vorgegangen werden.

Das Bienensterben
Seit 1960 werden SchÀtzungen zur Anzahl der kommerziellen Bienenstöcke aller LÀnder dokumentiert. In den letzten 50 Jahren, stiegen und fielen die Zahlen in den LÀndern stark. Gerade in Deutschland wird dabei ein besonderes Tief ausgemacht, hier sind die Zahlen von 2 Millionen Bienenstöcke auf 0,7 Millionen gesunken. Dabei sind von den sinkenden Zahlen vor allem LÀnder in Europa (insg. -26,5%) und Nordamerika (insg. -49,5%) betroffen. LÀndern in Asien (insg. +426%) und Afrika (+130%) konnten ein klares Plus ausmachen.insect-3330060_1920

Der Begriff “Bienensterben” ist allerdings schon lĂ€nger bekannt, hat jedoch heute eine meist andere Bedeutung. FrĂŒher verstand man unter Bienensterben, das Absterben der Bienen (bis zu 10%) im Winter. Heute wird der Begriff weitestgehend fĂŒr die sinkenden Zahlen und die vielen Toten Bienen (auch wĂ€hrend der Saison) genutzt.

Das EU-Gesetz – ein erster Schritt
Seit langer Zeit stehen Neonicotinoide in Verdacht bienenschÀdlich zu sein und wurden daher, mittels EU-Gesetz stark eingeschrÀnkt (2013). Diese Mittel sollen das Nervensystem und die Abwehr von Bienen angreifen, welche dadurch ihre Orientierung verlieren können. Diese Auswirkungen konnten nun durch die EFSA (European Food Safety Authority) bewiesen werden.

Nun hat der zustĂ€ndige Ausschuss der EU-Kommission gegen die Nutzung von drei schĂ€dlichen Neonicotinoide gestimmt. Diese dĂŒrfen nun nicht mehr im Freiland-Einsatz genutzt werden, innerhalb der EuropĂ€ischen Union.tractor-2169655_1920

“Heute ist ein guter Tag fĂŒr den Schutz der Bienen in Deutschland und in Europa” sagte Julia Klöckner (Bundeslandwirtschaftsministerin) zu diesem Beschluss.

Wie geht es weiter?
Landwirte mĂŒssen nun nach Alternativen suchen, welche nicht schĂ€dlicher sind, jedoch fĂŒr eine gute Ernte sorgen. Dabei besteht die Sorge, dass nun andere, noch nicht erkannte, bienenschĂ€dliche Mittel eingesetzt werden könnten.

Aber auch fĂŒr das Bundesministerium fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft (BMEL) steht weiterhin unter Druck, das Aussterben der Bienen in Deutschland zu verhindern und eine Besserung der Lage anzustreben.

Quelle: Bild (Pixabay, Pixabay) Texte (BMEL, Wikipedia, Scinexx)

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