Revolution der EU?

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Europawahl 2019 | © Ian Espinosa

Fridays for Future, “Artikel 13” Demos, Hambacher Forst, Klimawandel, das Volk bringt sich immer mehr in die Politik ein und bald schon ist Stichtag der 26.Mai. Denn die Europawahlen stehen an und einige wollen etwas ändern. Wird das etwa eine Revolution der EU, wie viele es fordern?

Generation Y/Z: Wut

Immer mehr kamen Demonstrationen in den letzten Monaten und Jahren in die Nachrichten und auf Soziale Netzwerke wie Facebook und YouTube. Dort wurden sie gefeiert angetrieben und weit

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#FridaysForFuture in Speyer

durch das ganze Internet geteilt. Die, die im Netz am meisten untwegs sind, junge Erwachsene, Kinder und Jugendliche, haben sich dabei inspirieren lassen, haben mitdiskutiert und sie mit auf die Straße gegangen. Zuletzt konnte man das bei den “Artikel 13” Demonstrationen in ganz Europa sehen, wie auch bei den vielen Großdemos für eine bessere Klimapolitik unter dem Motto “Friday for Future“.

Die Generationen Y/Z (geb. 1980-2000) sind wütend, zu wenig höre die Politik auf die Wünsche der jungen Menschen. Das liegt vor allem an der geringen Wahlbeteiligung von jungen Menschen an Europa-, Kommunal- und Bundestagswahlen zeigen die Statistiken. Dabei fordern die jungen Menschen sich gegenseitig auf wählen zu gehen, klären über Parteien und das Wahlverfahren im Netz auf. Dieses Jahr sind diese ganz klar zu hören, denn junge Menschen werden immer unzufriedener mit der Politik der EU-Abgeordneten, auch wenn die jungen Generationen eher europafreundlich eingestellt sind.

Warum wählen gehen?

Viele der jungen Menschen in der EU sehen nur wenig Sinn in den Wahlen. Oft fallen Aussagen wie “Die machen doch eh nur was sie wollen” oder “Meine Stimme bringt doch nichts”, wobei die jungen Leute genau bei solchen Wahlen die Chance haben, diejenigen zu wählen, die ihre Meinung vertreten und etwas tun. Ein “Zeichen setzen” ist daher das Motto dieser Wahl im Netz, gerade nach den letzten politischen Entscheidungen zu Klima- und Netzpolitik.

Revolution?

Das Thema Europawahlen ist groß, nicht nur in den Zeitungen und im Fernsehen, sondern auch dort, wo sich die jungen Menschen vorzugsweise aufhalten, im Internet. Aber auch direkt in

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Jahrgang 10 im EU-Parlament

Schulen wird darüber viel diskutiert. Diskussionen im Fernsehen landen jetzt auch im Internet und geben dort raum zu Austausch. Der Wahlkampf wird also immer moderner und erreicht immer mehr Menschen. Aber auch die Politik an sich wird immer greifbarer, wie es Demonstrationen immer mehr zeigen. Nach und nach steigert sich das Interesse an Politik bei jungen Mensch, auch wenn es noch einen großen Schritt braucht, sind wir in diesem und letztem Jahr der Politik immer näher gekommen. Eine “kleine Revolution” währe also durchaus denkbar, der Frust ist groß, alle sehnen sich nach einem Wandel und Fortschritt, denn die Politik scheint zu stehen, auch wenn in der Welt doch so viel passiert.

Video (1/2): So viel zählt deine Stimme

Video (2/2): “Läuft bei der EU”

Über Noah Sawallisch 70 Artikel
Hey, mein Name ist Noah Sawallisch. Ich bin in der 12.Klasse und seit 7 Jahren in der Redaktion "Offbeat" als Autor und seit 5 Jahren auch als Gestalter der neuen Webseite tätig. Meine persönlichen Interessen liegen in der Politik, der Medizin und in den Wissenschaften. Neben der Schülerzeitung findet ihr mich auch in der Schülervertretung und dem Schulsanitätsdienst.