Im Namen des Herrn

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Im Namen des Herrn - Missbrauch in deutschen Kirchen

Keine Übersicht, Vertuschung und wütende Opfer, die Kirche steht mal wieder in der Kritik. Doch diesmal noch stärker als zuvor. Aus der ganzen Welt melden sich Menschen die Mißbrauch in der Kirche wiederlebt haben. Nun soll die Kirche die Fälle aufklären. Dabei ist noch nicht mal klar, wer alles Täter ist und wer nicht.

Einige können fast schon verstehen, was die Täter dazu trieb. Die vollkommende Abstinenz die für katholische Pfarrer ist nur schwer ertragbar und das sexuelle Interessenfeld weit und breit nicht zu finden. Doch Mitleid mit den “#Kinderfickern”, wie Täter im Netz genannt werden, hat Keiner. Dennoch setzt sich die katholische Kirche nun ein, möchte die Abstitenzklausel lockern, um zukünftigen Mißbrauch in der Kirche zu verhindern, während sich nach und nach immer mehr Opfer melden und die Kritik der Bevölkerung stätig zunimmt.

Der Skandal breitet sich immer weiter aus. Nun soll die katholische Kirche den Mißbrauchsfällen auf den Grund gehen und Täter ausfindig machen, eine

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Katholische Kirche | ©
Josh Applegate

Spur des Staates dabei? Fehlanzeige. Die Kirche ist selbst für das Ausfindigmachen verantwortlich, der Staat hat darauf keinen Einfluss. Nach Mißbrauch nun auch immer mehr Mißtrauen ist die Folge. Wie soll das funktionieren? Menschen von denen nicht bekannt ist, ob sie selbst straffällig geworden sind, sollen Kollegen und Freunde melden? – Ob das so eine gute Idee ist, ist fraglich, doch die Stellung der Kirche ist stark und der Staat lässt es zu, schreitet nicht ein.

Kritik kommt auch dabei von der Bevölkerung, doch der Staat lässt geschehen, begründet dies anhand der Kirchenrechte.

Ich persönlich sehe das Aufklärungsverfahren kritisch, zu groß die Gefahr, dass ernsthafte Straftaten unter den Tisch fallen, kann man das verantworten?

Über Noah Sawallisch 70 Artikel
Hey, mein Name ist Noah Sawallisch. Ich bin in der 12.Klasse und seit 7 Jahren in der Redaktion "Offbeat" als Autor und seit 5 Jahren auch als Gestalter der neuen Webseite tätig. Meine persönlichen Interessen liegen in der Politik, der Medizin und in den Wissenschaften. Neben der Schülerzeitung findet ihr mich auch in der Schülervertretung und dem Schulsanitätsdienst.