Katastrophe durch Bundeswehr

Symbolbild; ©Daniel Rausis

Eine Katastrophe ausgelöst durch die Bundeswehr, das kommt nicht alle Tage vor. Doch seit mehr als zwei Wochen brennt ein ganzes Übungsgelände der Bundeswehr. Ausgelöst wurde der Brand dabei durch eine militärische Übung.

Das ist passiert
Wie üblich übt die Bundeswehr mehrmals im Jahr verschiedene Szenarien, übt mit neuen und alten Waffen, die im Kampf zum Einsatz kommen könnten. Letzteres wollte die Bundeswehr auch vor zwei Wochen auf dem Testgelände der Bundeswehr bei Meppen (Norddeutschland), nähe der niederländischen Grenze üben. Dabei entfachte bei einem Raketentest ein Feuer, das die Feuerwehrkräfte noch immer in Atem hält. Die eintreffende Feuerwehr, welche durch die Bundeswehr verspätet alarmiert wurde, war kaum vorbereitet auf einen so großen Moorbrand und alarmierte schon kurz nach Eintreffen weitere Kräfte. Bürgerinnen und Bürger wurden aufgrund des starken Qualms dazu gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach einigen Messungen der Feuerwehr, konnte diese Warnung jedoch wieder aufgehoben werden. Dennoch beschwerten sich einige Bürgerinnen und Bürger um die Qualität der Luft in den umliegenden Dörfern. Die Bundeswehr die bisher keine Stellung zum verursachten Großbrand gab, äußerte sich nun Von der Leyen (Dienstherrin der Bundeswehr). ‘Die Bundeswehr habe viel wieder gut zu machen‘ und man werden sich das nächste mal Fragen, ob ‘eine solche Übung zu dieser Jahreszeit und gerade nach einem so trockenem Sommer nötig ist’. Entschuldigungen die zurzeit leider noch nicht helfen, jedoch für Besänftigung der Bürger sorgen soll. Derweilen haben die Feuerwehrkräfte vor Ort 500 weiter Kräfte nachgefordert um den Brand in Griff zu bekommen.

Dramatische Folgen
Katastrophenlage ausgerufen, 500 Feuerwehrleute zusätzlich alarmiert, Überlegungen über Evakuierung von 3 angrenzenden Orten. Noch nach 2 Wochen brennt das Moorgebiet im Norden Deutschlands und die Behörden schlagen immer lauter Alarm. Nun steht noch offen, ob 3 Ortschaften aufgrund der gesundheitliche Belastung der Bürgerinnen und Bürger evakuiert werden sollen. Neben Sachschäden trauern jetzt schon viele Naturfreunde um den Verlust eines solch großen Lebensraumes vieler Tiere.

Über Noah Sawallisch 70 Artikel
Hey, mein Name ist Noah Sawallisch. Ich bin in der 12.Klasse und seit 7 Jahren in der Redaktion "Offbeat" als Autor und seit 5 Jahren auch als Gestalter der neuen Webseite tätig. Meine persönlichen Interessen liegen in der Politik, der Medizin und in den Wissenschaften. Neben der Schülerzeitung findet ihr mich auch in der Schülervertretung und dem Schulsanitätsdienst.