Bundeskanzler im Interview

Am 27. Juli 2018 reiste Bundeskanzler Sebastian Kurz (m.) im Rahmen der Salzburger Festspiele nach Salzburg. Im Bild mit dem Ministerpr├Ąsidenten der Republik Estland J├╝ri Ratas (l.) und dem Ministerpr├Ąsidenten der Tschechischen Republik Andrej Babi? (r.).

1. Sie sind der jüngste Regierungschef Europas. Macht Sie diese Tatsache stolz?

2017 war ein sehr intensives Jahr. Ich bin sehr dankbar, dass uns die W├Ąhlerinnen
und W├Ąhler ihr Vertrauen geschenkt haben. Es macht mich stolz, die Interessen der
├ľsterreicherinnen und ├ľsterreicher vertreten zu d├╝rfen. Und es freut mich
besonders, dass nun auch junge Menschen in diesem Land eine Chance
bekommen. Unser JVP-Bundesobmann Stefan Schn├Âll zum Beispiel war seit der
Wahl im Oktober Abgeordneter zum Nationalrat und wurde nun Verkehrs- und
Sportlandesrat in Salzburg. Er ist mit seinen 30 Jahren damit der j├╝ngste Landesrat,
den es je gegeben hat. Nico Marchetti vertritt seit der Nationalratswahl die Anliegen
von Sch├╝lern und Studenten und mit Claudia Plakolm haben wir eine starke
Jugendsprecherin im Nationalrat. Beide sind unter 30 Jahre jung.

2. Hatten Sie schon einmal das Gefühl, dass Sie aufgrund Ihres Alters Probleme mit anderen Regierungschefs hatten? Falls ja, welche?

Nein, das hatte ich nicht. Ich bin ja bereits seit vielen Jahren politisch engagiert, war
als Au├čenminister viel in der Welt unterwegs. Das wissen nat├╝rlich auch die
Regierungschefs anderer L├Ąnder.

3. Gro├čbritannien steigt aus der EU aus, ist das Ihrer Meinung nach ein klares┬áZeichen an die EU oder doch nur unbedeutend?

Aus meiner Sicht ist es absolut notwendig, dass es parallel zum Brexit auch eine
Ver├Ąnderung in der Europ├Ąischen Union gibt. Es braucht einen Kurswechsel. Wir
brauchen ein Europa, das in den gro├čen Fragen stark ist, das sich aber in kleinen
Fragen, die die Regionen und Nationalstaaten selber regeln k├Ânnen, zur├╝cknimmt.

4. ÔÇ×Steuern senkenÔÇť eine der bekanntesten Wahlspr├╝che in Deutschland, auch┬áSie wollen Steuern senken in Ihrem Land, wie m├Âchten Sie das umsetzen?

Als Bundesregierung haben wir uns das Ziel gesetzt, die Steuer- und Abgabenquote
zu senken und es wird keine neuen Steuern geben. Wir wollen die ├ľsterreicherinnen
und ├ľsterreicher entlasten. Gespart wird im System und nicht bei den Menschen!
Erste Ma├čnahmen konnten wir bereits auf den Weg bringen: Etwa den
Familienbonus Plus, die gr├Â├čte steuerliche Entlastung in der Zweiten Republik.
Davon profitieren ca. 950.000 Familien und 1,6 Mio. Kinder.

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Über Noah Sawallisch 62 Artikel
Hey, mein Name ist Noah Sawallisch. Ich bin in der 11.Klasse und bin nun schon seit langer Zeit in der Redaktion "Offbeat" als Autor und seit neustem auch als Gestalter der neuen Webseite t├Ątig. Meine pers├Ânlichen Interessen liegen in der Politik, der Medizin und in den Wissenschaften.