Portrait: Muhammad Ali

Der Ausnahmeboxer Muhammed Ali ist am 3. Juni 2016 an den Folgen eines septischen Schocks gestorben. Er war ein US-amerikanischer Boxer in der Schwergewichtsklasse. Den Titel „unumstrittener Boxweltmeister“ konnte Muhammad Ali insgesamt 3 Mal gewinnen, so oft wie kein anderer Boxer.

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Aufgrund seiner extrovertierten Art und seinen provozierenden Sprüchen, wurde er am Anfang seiner Karriere oft belächelt und als Angeber abgestempelt. Muhammad Ali sorgte nicht nur im Boxring, sondern auch Außerhalb für Schlagzeilen. Er lehnte den Vietnamkrieg ab, verweigerte seinen Wehrdienst und trat der „Nation of Islam“ bei.

Auf der nächsten Seite findet ihr einen Bericht über Alis Leben und seine sportliche Karriere.

 

Bericht: Christian Schrenk Bild: Link auf dem Bild

 

Muhamed Ali, mit richtigen Namen Cassius Marcellus Clay Jr.  ist am 17 Januar 1942 in Louisville, Kentucky geboren. Er erhielt den Namen, genau wie sein Vater, von den Politiker und Gegner der Sklaverei Cassius Marcellus Clay. Seinen ersten Kontakt mit dem Boxsport hatte er 1954 aus Wut über den Diebstahl seines Fahrrades. Er hoffte dadurch den Dieb zu bestrafen, wenn er ihn zufassen kriegen würde. Trainiert wurde er im Boxkeller der Polizei von Joe Martin. Als weiteren Grund nannte er in seiner Autobiographie die Ermordung des Jugendlichen Emmett Till durch weiße Rassisten und deren Freispruch. Mit 16 Jahren ging er mit schlechten Noten von der Schule um sich aufs Boxtraining zu konzentrieren.  Am

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Anfang seiner Karriere konnte er schon innerhalb weniger Jahre zahlreiche Amateurtitel erringen.  1960 gewann er bei den Olympischen Spielen in Rom die Goldmedaille im Halbschwergewicht.  Noch im Selben Jahr wurde er Profi. Am 29.Oktober 1960 bestritt er seinen ersten Profikampf. Um mehr Aufsehen zu erregen begann er vor seinen Kämpfen vorhersagen zu machen wann er gewinnen würde( „ Archie Moor will be on the floor in round four“, „Archie Moore wird in der vierten Runde am Boden liegen“) und ähnliche Versprechungen. Dadurch bekam er immer mehr Aufmerksamkeit da die Versprechungen meist zutrafen. Jedoch wurde er sogar dadurch eine Zeitlang des Betrugs verdächtigt. Im Februar 1964 bekam Clay einen Weltmeisterschaftskampf gegen Sonny Liston, nachdem er zuvor Doug Jones & Henry Cooper besiegt hatte. Das Publikum mochte ihn durch sein selbstbewusstes Auftreten jedoch viele Journalisten nicht. Dadurch prophezeiten sie ihn eine Niederlage gegen Liston. Trotzdem gewann er 7:1 in der siebten Runde durch Verletzungsbedingte Aufgabe des Gegners. In dem tumultartigen Szenen brüllte Clay nach seinem Sieg mehrmals „I shook up the World“ und „ I am the greates!“. Im weiteren Verlauf des Jahres trat er der Nation of Islam bei und wählte Muhamed Ali als seinen neuen Namen. Insgesamt gewann Clay dreimal den Titel Unumstrittener Boxweltmeister, er wurde im Jahre 1999 vom Internationalen Olympischen Komitee zum „Sportler des Jahrhunderts“ gewählt und war einer der bedeutendsten Schwergewichtsboxern des 20. Jahrhunderts. Clay starb am 3.Juni 2016 in Scotsdale, Arizona.

Bericht: Christian Schrenk Bild: Link auf dem Bild; Bild (Thumbnail): https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Ali#/media/File:MuhammadAliundRonaldReagan.jpg