Türkei-Hilfe

Nach dem Einsturz der Lira in der Türkei und der wirtschaftlich und politisch brisanten Lage, möchte Andrea Nahles (SPD) nun Hilfe für die Türkei anbieten.

Auch unabhängig der politischen Auseinandersetzungen mit dem Oberhaupt der Türkei, Präsident Erdogan, solle man einen Nato-Partner nicht im Stich lassen, so Nahles. „Es ist in unser aller Interesse, dass die Türkei wirtschaftlich stabil bleibt  und die Währungsturbulenzen eingedämmt werden.“ – Andrea Nahles zur Funke Mediengruppe

Der IWF (Internationale Währungsfond) möchte die Türkei nun unterstützen und aus der aktuellen instabilen wirtschaftlichen Lage herausholen. In einem Gespräch mit der türkischen Regierung soll Olaf Scholz (Bundesfinanzminister) nun auf das Angebot des IWF gedrängt haben. Jedoch lehnt die Türkei bisher jede Hilfe des IWF ab und sucht stattdessen Investoren in Russland und Katar.

Staatsbesuch im September
Nahles fordert nun, dass der Staatsbesuch des türkischen Präsidenten in Deutschland, auch für kritische Fragen genutzt werde, wobei „insbesondere das Festhalten und die Inhaftierung von deutschen Staatsangehörigen in der Türkei“ angesprochen werden soll.

USA an allem Schuld?
Nach der aufgeflammten Diskussion zwischen den USA und der Türkei, um einen in der Türkei unter Hausarrest stehenden US-Pastor, verhängten die USA neue Sanktionen gegen die Türkei, was für den Kursabfall der Lira sorgte. Nun wirft Erdogan den USA vor, die Türkei in die Knie zwingen zu wollen. Eine angespannte Lage in die sich nun Andrea Nahles (SPD) einmischen möchte, um sie zu entspannen.

Quelle (Tagesschau.de)

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