Wort des Jahres

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© Elizabeth Lies

Es ist wieder soweit. Das Wort des Jahres wurde wieder gekürt. Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wählt jedes Jahr ein Wort, welches die Bevölkerung besonders beschäftigte oder mit welchem man sehr oft konfrontiert wurde.

Dieses Jahr hat es das Wort „Heißzeit“ auf Platz 1 geschafft. Die Begründung ist sehr interessant, denn das Wort spielt zum einen auf den sehr heißen Sommer an, den wir 2018 hatten aber auch auf den Klimawandel, der nicht nur jetzt ein großes Thema ist.

Auf dem zweiten Platz landete der Begriff „Funklochrepublik“. Mit diesem beriff soll die schlechte netzwerkabdeckung in Deutschland umschrieben werden. Das Wort wurde oft auf dem Bundestagswahlkampf 2017 verwendet.

Auf Platz 3. Landete das Wort „Ankerzentren“. Auch für diesen Begriff gibt es eine interessante Erklärung.

„Anker“ steht nicht für Sicherheit wie beim „Anker werfen“, sondern setzt sich aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammen wie zum Beispiel An(kunft), k(ommunale Verteilung), E(ntscheidung) und R(ückführung). Das sind genau die Aufgaben, die diese Zentren gebündelt erfüllen sollen.

Alle Plätze:

  1. Heißzeit

  2. Funklochrepublik

  3. Ankerzentren

  4. Wir sind mehr

  5. strafbelobigt

  6. Pflegeroboter

  7. Diesel-Fahrverbot

  8. Handelskrieg

  9. Brexit-Chaos

  10. die Mutter aller Probleme