YouTube und Minecraft

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Das Spiel Minecraft ist auf YouTube eine große Sache. Doch wird das Kult-Spiel in den letzten Jahren immer mehr missbraucht.

Der wohl größte Minecraft-Lets-Player ist “Gronkh”. Dieser hat über 1000 Videos von dem Spiel produziert und das Spiel auch regelmäßig auf Twitch gestreamt. Aber er war natürlich nicht der einzige der Videos von dem Spiel veröffentlicht hat. Wenn man auf YouTube nach Spielen sucht, ist Minecraft schon lange immer ganz oben mit dabei, heute zusammen mit Fortnite. Es gibt so gut wie zu keinem anderen Spiel so viele Videos wie zu Minecraft.

Dieser Erfolg wird aber von manchen Youtubern missbraucht. Hier kommt das sogenannte “scammen” immer öfter auf. Scammen ist nichts anderes als Betrug. Dies machen viele Youtuber mit ihren Zuschauern, indem sie Videos produzieren mit mehreren Personen, in diesem Fall Minecraft, und verkaufen ihren Zuschauern, beispielsweise gespielte Konflikte, die als Unterhaltung dienen als echt. Die Inhalte verharmlosen dabei oft Sexismus und Rassismus. Für die Aufnahmen werden die Minderjährigen dann mit Rängen auf dem Minecraft-Server des YouTubers belohnt.

Anders kann es aber auch sein, dass YouTuber reales Geld von Minderjährigen mit fiesen Tricks einnehmen. Beispiel: YouTuber XY nimmt ein Video auf, auf dem Minderjährige auf einem Minecraft Server spielen. Diese Minderjährigen werden von YouTuber XY “gescammt”, in dem er ihnen sagt, das er einen Rang auf seinem Minecraft-Server für Geld bekommt. Die Minderjährigen glauben ihm das, da er auf YouTube eine große Rolle spielt und geben ihm das Geld, jedoch ohne eine Gegenleistung. Gerade bei Minderjährigen handelt es sich dabei um das Geld der Eltern, welches dann heimlich entwendet wird. Rechtlich belangt wurde das vorgehen bisher nur selten.

Reales Geld wird so immer wieder durch den Missbrauch der Position vieler YouTuber*innen über Dienste wie “Paysafe” von Minderjährigen auf die Konten der YouTuber*innen überwiesen ohne das die Eltern der Kinder das mitbekommen. Betroffene Eltern haben im nachhinein nur selten eine Chance an das verlorene Geld zurück zu bekommen.

Über Dominik Schrenk 28 Artikel
Hi, mein Name ist Dominik Schrenk, bin in der 9ten Klasse und bin seit 3 Jahren Redakteur der Schülerzeitung "Offbeat News". Meine Interessen liegen in der Wissenschaft, Filme/Serien/Gaming und Politik.