YouTube und Minecraft

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┬ęRachit Tank, Pixabay

Das Spiel Minecraft ist auf YouTube eine gro├če Sache. Doch wird das Kult-Spiel in den letzten Jahren immer mehr missbraucht.

Der wohl gr├Â├čte Minecraft-Lets-Player ist „Gronkh“. Dieser hat ├╝ber 1000 Videos von dem Spiel produziert und das Spiel auch regelm├Ą├čig auf Twitch gestreamt. Aber er war nat├╝rlich nicht der einzige der Videos von dem Spiel ver├Âffentlicht hat. Wenn man auf YouTube nach Spielen sucht, ist Minecraft schon lange immer ganz oben mit dabei, heute zusammen mit Fortnite. Es gibt so gut wie zu keinem anderen Spiel so viele Videos wie zu Minecraft.

Dieser Erfolg wird aber von manchen Youtubern missbraucht. Hier kommt das sogenannte „scammen“ immer ├Âfter auf. Scammen ist nichts anderes als Betrug. Dies machen viele Youtuber mit ihren Zuschauern, indem sie Videos produzieren mit mehreren Personen, in diesem Fall Minecraft, und verkaufen ihren Zuschauern, beispielsweise gespielte Konflikte, die als Unterhaltung dienen als echt. Die Inhalte verharmlosen dabei oft┬áSexismus┬áund Rassismus. F├╝r die Aufnahmen werden die Minderj├Ąhrigen dann mit R├Ąngen auf dem Minecraft-Server des YouTubers belohnt.

Anders kann es aber auch sein, dass YouTuber reales Geld von Minderj├Ąhrigen┬ámit fiesen Tricks einnehmen. Beispiel: YouTuber XY nimmt ein Video auf, auf dem Minderj├Ąhrige auf einem Minecraft Server spielen. Diese Minderj├Ąhrigen werden von YouTuber XY „gescammt“, in dem er ihnen sagt, das er einen Rang auf seinem Minecraft-Server f├╝r Geld bekommt. Die Minderj├Ąhrigen glauben ihm das, da er auf YouTube eine gro├če Rolle spielt und geben ihm das Geld, jedoch ohne eine Gegenleistung. Gerade bei Minderj├Ąhrigen handelt es sich dabei um das Geld der Eltern, welches dann heimlich entwendet wird. Rechtlich belangt wurde das vorgehen bisher nur selten.

Reales Geld wird so immer wieder durch den Missbrauch der Position vieler YouTuber*innen ├╝ber Dienste wie „Paysafe“ von Minderj├Ąhrigen auf die Konten der YouTuber*innen ├╝berwiesen ohne das die Eltern der Kinder das mitbekommen. Betroffene Eltern haben im nachhinein nur selten eine Chance an das verlorene Geld zur├╝ck zu bekommen.